Kofferkirche

Ich nehme die Kofferkirche und gehe los, mit den Kindern in den Kindergottesdienst, zur Familie mit dem schwer Erkrankten, in die Kindertageseinrichtung - und bringe die Kofferkirche mit ins Haus, öffne den Koffer und bereite allein oder mit Beteiligung der Kinder einen Andachtstisch, bedeckt mit einem Tuch in der liturgischen Farbe des Kirchenjahreszeitraumes bestückt mit Kerze und Kreuz, mit der Bibel und einem Klangstab zum Hören und Innehalten. 

​Dieses erste Ritual lässt mich ankommen, mich sammeln, die Situation erfassen.

  • dann nehme ich das Buch  „Mit dir groß werden, lieber Gott“ zur Hand und spreche einen Anfangsgruß;
  • wir singen ein Lied mit Bewegung;
  • wir entdecken in den biblischen Geschichten und unseren eigenen Geschichten ein Symbol von den sieben Symbole des Friedenskreuzes: Stern, Krone, Haus, Taube, Wellen, Kelch und Brot;
  • wir singen oder hören ein Lied von der CD „Groß werden mit Dir, lieber Gott!“ passend zur Geschichte;
  • wir beten gemeinsam und „pflanzen für Gott ein Gebet“: danken und loben mit kleinen Blüten, Klagen mit Steinen (die uns belasten) und halten Fürbitte mit Kerzen;
  • wir sprechen das Vaterunser mit Gesten
  • und singen und tanzen den Segensvers: „Gott, dein Segen geht mit uns am Abend und am Morgen, unter deinem Himmelszelt bleiben wir geborgen.“


Wir hören auf den Klangstab und verabschieden uns.


So oder ähnlich kann Kindergottesdienst, Andacht oder ein Einstiegs- oder Verabschiedungsritual gestaltet sein. Alles an Material hat im Koffer Platz. Er ist nicht gefüllt bis oben an, denn es ist wichtig, eigenes Material hinein legen zu können. Oder immer das dazuzulegen, was auf das Thema der Stunde hinweist: Neugierde wecken bei den Kindern, die die Rituale der Stunde bereits kennen: Was ist heute im Koffer Neues drin, was wird heute Thema sein?

Rituale am Beginn und am Ende geben Struktur und Sicherheit, Verlässlichkeit auch bei wechselnden Mitarbeitern – das ist wichtig auch oder gerade bei 40 Kindergottesdienstkindern.

Und wenn ich zum Krankenbesuch gehe, packe ich noch ein Bilderbuch ein, das wir dann lesen und anschauen. Wir können singen und beten, erzählen und zuhören.

Im Elternabend lasse ich die Eltern teilhaben an den Ritualen, biete Raum und Zeit für ihre Fragen, ihre Geschichten. 

Kleine Bildergalerie


Und wenn ich noch mehr Anregungen und einfach zu handhabende Gestaltungen von Bodenbildern zu den biblischen Geschichten benötige, greife ich zu drei weiteren Büchern zum Friedenskreuz und anderen Zusatzmaterialien der Kofferkirche: Tücher, Kegelfiguren, Strahlenleuchter, Bausteine, und sammle selbst Steine, fertige ein paar Materialien an – und es kann losgehen!

 


SIND SIE NEUGIERIG GEWORDEN?

Ich biete Workshops und Seminare mit der Kofferkirche an 

  • für Mitarbeitende 
  • in der Arbeit mit Kindern und Familien in Kirchengemeinden 
  • in Kindertageseinrichtungen und Vereinen

 

Ich möchte\speziell ehrenamtlich Mitarbeitenden im Kindergottesdienst „Handwerkszeug“ an die Hand geben und zur Sprachfähigkeit im Glauben gegenüber Kleinen und Großen ermutigen.

 

Mögliche Themen:

  • Kirchenjahresbezogene Aktionen und Geschichten mit   Liedern und Bodenbildern, Stegreifspielen,…
  • Elternabende gestalten auch mit Andachts-Ritualen und religionspädagogischen Angeboten,
  • Eltern-Kind-Angebote und andere Aktionen gemeinsam erarbeiten und vorzubereiten.

 

Die Seminare und Workshops orientieren sich an Ihren speziellen Wünschen und Interessen.

 

  • Ich bringe die Kofferkirche mit und stelle Ihnen Zusatzmaterialien vor.
  • Die Kofferkirche und weiteres Material kann bei mir erworben werden.
  • Sie können die Kofferkirche auch bei mir telefonisch oder schriftlich bestellen und ich sende sie Ihnen zu.  ​

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